DVB-T - Digitales Antennenfernsehen
DVB-T ist eine Abkürzung für Digitales Antennenfernsehen
und bedeutet im Originalen „Digital Video Broadcasting“.
Dabei werden Daten-, Fernseh- und Radiosignale in der Erdatmosphäre
verbreitet, die es ermöglichen, zahlreiche Kanäle zu empfangen.
In modernen Fernsehgeräten ist eine DVB-T Antenne bereits eingebaut.
Dadurch hat man die Freiheit, das Gerät überall dort aufzustellen,
wo eine Stromquelle in der Nähe ist. Die Buchse für den
Kabelanschluss ist dann nämlich für den Empfang nicht mehr
von Bedeutung. Mit der digitalen Verbreitung der Signale haben sich
auch für tragbare Elektrogeräte neue Möglichkeiten
eröffnet. Notebooks beispielsweise, die keine DVB-T Antenne
beinhalten, können ganz einfach mit einem UBS Stick aufgerüstet
werden. Der Stick ist eine Antenne und ermöglicht den Empfang
der Kanäle auf dem Notebook. Neben den DVB-T Notebooks gibt
es mittlerweile auch Handys und sogar MP3-Player, mit denen digital
TV geschaut werden kann. Dazu gehören z.B. das LG Handy HB 620
T und der MP3-Player T80. Die Anzahl der Programme unterscheidet
sich in Deutschland von Bundesland zu Bundesland. Auf dem DVB-T
Internetportal kann man sich darüber informieren,
welche Kanäle in der eigenen Region vorhanden sind.
Es wird mittlerweile versucht, einen weltweit einheitlichen digitalen
Videorundfunk aufzubauen. Was in Deutschland als DVB-T bekannt
ist, kennen die afrikanischen, asiatischen sowie einige europäischen
Länder und Australien als DVB. Das so genannte Digital Video
Broadcasting wird in Japan wiederum ISDB, in Nordamerika ATSC und
in China DTMB genannt.
Die Technik des digitalen Videorundfunks wird von Zeit zu Zeit
erweitert. So wird bereits seit dem Jahre 2006 daran gearbeitet,
eine verbesserte Version zu entwickeln. Das Ergebnis ist das neue
DVB-T2. Der Vorteil des Nachfolgers ist zwar eine erhöhte
Effizienz, dafür funktioniert es auf den Geräten mit
der Vorgängerversion nicht. In den neuen Elektrogeräten
kann man jedoch sowohl DVB-T als auch DVB-T2 empfangen.
Zu den neuen Funktionen des DVBT-2 gehören unter anderem
eine Steigerung der Gleichwellennetze auf über 30 Prozent,
die Stärkung der Signalstabilität, eine bessere Nutzqualität
durch das schnelle Umschalten zwischen den Kanälen sowie eine
effizientere Frequenznutzung mit Hilfe günstiger Verbreitung
der Signale. Besonders hilfreich ist zudem die Möglichkeit,
mit der Nachfolgerversion das hochaufgelöste HDTV empfangen
und dementsprechend die Programme mit höherer Bild- und Tonqualität
schauen bzw. hören zu können.
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