Höhere Kabelgebühr - Wut spitzt sich zu
Auf eine Protestwelle der Wohnungswirtschaft gegen die bis zu 50
Prozent gestiegenen Kabelgebühren stellen sich die regionalen
Kabelnetzbetreiber ein.
In den nächsten Wochen bei den Eigentümerversammlungen
werde sich der Unmut über die Anhebung artikulieren,
befürchtet Thomas Braun, Geschäftsführer
der hannoverschen Kabelgesellschaft KMG. „Dabei
haben wir uns bis zuletzt gegen die Erhöhung gewehrt.“
Viele Hauseigentümer prüfen nun Alternativen
zum Fernsehkabel. Viele Wohnungs-Eigentümer hoffen
auf das digitale Fernsehen über Antenne (DVB-T),
das bis 2012 bundesweit eingeführt ist.
Der Digitalfunk bereitet aber – genau wie bei
herkömmlichen Antennen – Empfangsprobleme durch Abschattungen und Reflexionen des Signals hinter
hohen Gebäuden oder im nahen Umfeld eines Fernsehturms.
In ganz Niedersachsen können zudem aus technischen
Gründen höchstens 16 Programme digital in
den Äther geschickt werden.
Es gibt die Möglichkeit, über eine eigene
so genannte Kopfstation auf dem Dach eines Mietshauses
das Satellitensignal zentral zu empfangen und dann
im Haus weiter zu verteilen. Dies erfordert hohe Investitionskosten.
Eine weitaus bessere Möglichkeit ist die sternförmige
ZF-Verteilung. Eine Schüssel für alle - und
alle profitieren.
Viele Architekten, Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften
haben die Zeichen der Zeit verschlafen und voll und
ganz auf die Segnungen des so genannten „Breitband“ Berlin
Kabelfernsehen gesetzt. Schade. Entscheidungsträger
haben bei der Planung versagt! Dabei gibt es seit langem
innovative Beispiele wie es besser und einfacher gehen
kann und nicht nur im Bereich Antennen-Technologie.
Das ganze Wohnen wird vereinfacht, man schaue sich
einfach nur mal die Hausbeleuchtung (www.click-licht.de)
an oder auch die Entwicklung in der Telekommunikation.
Alle Hauseigentümer, die Ihr Wohnobjekt dumm und
falsch haben verkabeln lassen, werden wohl oder übel
die Kabelpreiserhöhungen schlucken müssen – und
an ihre Mieter weiterreichen.
Gucke ich ohne Dekoder bald in die Röhre?
Die Fernsehwelt ist digital geworden. Digitaler Satellitenempfang
ist für die Zukunft gerüstet und daher immer
die richtige Wahl. Viele neue TV-Kanäle, neue
Sendungen, neue Services und Dienste - alles in Top-Qualität.
Da bleiben keine Wünsche offen. Und ab 2011 soll
es in Deutschland nur noch digitales TV geben. Wir
sagen Ihnen, was Sie jetzt wissen müssen.
Was heißt eigentlich digital?
Der Begriff kommt aus dem Lateinischen, bedeutet "ziffernmäßig".
Bild und Ton werden als digitaler Zahlencode verschlüsselt
und in einem Dekoder am Fernseher wieder entschlüsselt.
Was ist der Vorteil des digitalen Fernsehens?
Die digitale Technik ermöglicht die Übertragung
von wesentlich mehr Informationen. Im Gegensatz zu
analoge Technik gibt es deshalb beim digitalen Fernsehen
mehr Programme, schärfere Bilder und bessere Tonqualität.
Wie kann ich Digital-TV empfangen?
Sie brauchen eine Dekoder, Ihren Fernseher können
Sie behalten. Dazu eine handelsübliche Satellitenschüssel
mit "Digital- bzw. Universal-LNB". Beachten
Sie: Jedes TV-Gerät im Haushalt braucht einen
eigenen Dekoder.
Was kann ich alles sehen?
Alle bekannten TV-Programme. Hunderte Programme kommen über
Satellit ins Wohnzimmer. Nie wieder Langeweile! Sie
empfangen Radio- und Fernsehprogramme aus dem In- und
Ausland in digitaler Qualität - von der ARD bis
zum arabischen Nachrichtensender Al Jazeera, vom ZDF
bis zum französischen Unterhaltungskanal ZIK.
Das Angebot ist riesengroß.
Kann man auch Sky (Premiere) empfangen?
Ja, sogar nach dem neuesten Verschlüsselungsstandard
Nagravision. Beim Kauf eines Dekoders sollte das Gerät
von Premiere zertifiziert worden sein. Oder zumindest
ein CI-Modul enthalten.
Was ist, wenn ich "verkabelt" bin?
Der digitale Sat-Empfang überzeugt nicht nur
in Punkto Qualität, sondern auch durch günstige
Einmalkosten. Wer in einen Sat-Dekoder investiert,
spart langfristig. Beispiel: Kabelgebühr pro Monat
14 Euro, sind 168 Euro im Jahr. Da hat man den Dekoder
und eine Satellitenschlüssel bereits nach einem
Jahr wieder raus.
Habe ich auch ordentlichen Empfang über eine
kleine Schüssel?
Leider besteht immer noch der Irrglaube, dass man
für einen einwandfreien Satellitenempfang auch
eine große Satellitenschüssel benötigt.
Natürlich gilt immer noch der Spruch: "Je
größer die Antenne, um so besser der Empfang." Bei
Mehrteilnehmer Empfangsanlagen haben große Spiegel
von 85 cm immer noch ihre Berechtigung. sie hat vor
allem bessere Schlechtwetterreserven. Aber für
den Ein- oder Zweiteilnehmerempfang können Sie
durchaus eine 40 bis 60cm Antenne verwenden. Alle Mieter
mit einem Südbalkon, haben die besten Voraussetzungen,
die digitale Programmvielfalt per Satellit zu nutzen.
Die Antennen sind heute so empfangsstark, daß alle
Digitalprogramme der ASTRA Position 19,2 Ost deutschlandweit
in einwandfreier Qualität auf Ihren Fernseher
kommen.
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